DDH-M LV MD Neuigkeiten

Gesunde Ernährung - eine Kooperation von diabetesDE mit Lidl, unterstützt von der DDH-M

21. Dezember 2017 - 14:18

Ein Aufklärungsfilm von diabetesDE und Lidl gibt einen Schnellkurs zu den Ursachen des Diabetes, besonders des Typ-2.
Gerade der Diabetes Typ-2 lässt sich durch eine bewusste und gesunde Lebensweise, insbesondere eine physiologisch ausgewogene Ernährung, vermeiden, zumindest aber aufhalten.
Dazu gibt es einen kurzen Aufklärungsfim unter https://www.youtube.com/watch?v=G-JJV32M7rY


Mit Süßstoffen steigt das Diabetesrisiko

30. November 2017 - 18:17

Mit Süßstoffen steigt das Diabetesrisiko

LISSABON. Diabetes lässt sich nicht verhindern, indem man Zucker durch Süßstoffe ersetzt. Im Gegenteil, in einer Studie aus Australien hat sich nun herausgestellt, dass Süßstoffe die postprandiale Blutzuckerkontrolle beeinträchtigen. Dies könnte erklären, warum künstlich gesüßte Softdrinks das Diabetesrisiko begünstigen.

In ihrer Studie haben Forscher um Professor Richard Young von der University of Adelaide 20 gesunde Probanden zwei Wochen lang Pillen mit Süßstoff (Sucralose und Acesulfame-K) konsumieren lassen. Die Dosis entsprach 1,2 bis 1,5 Liter eines gesüßten Getränkes pro Tag, also eine ganz schön beträchtliche Menge. Weitere 20 Probanden bekamen stattdessen eine Placebopille, wie beim EASD-Kongress berichtet wurde.

Die Folgen des Exzesses: Im Darm von Probanden mit Süßstoff wurde 20 Prozent mehr Glukose aufgenommen, als bei Probanden ohne Süßstoff. Dadurch lagen bei ihnen die Plasma-Glukosewerte im Schnitt um 24 Prozent höher. Die GLP1-Antwort auf die Zuckerzufuhr fiel dagegen im Vergleich zur Placebogruppe um 34 Prozent geringer aus. Die mit Süßstoff verbundene verstärkte Glukoseabsorption führe womöglich dazu, dass weniger Glukose die mittleren und distalen Darmabschnitte erreiche und als Konsequenz weniger GLP1 sekretiert werde, spekuliert Young.

Greifen Menschen ständig zu "Light"-Getränken, besteht die Gefahr einer gesteigerten postprandialen glykämischen Reaktion. Dadurch wird Typ-2-Diabetes begünstigt. Unklar ist allerdings, ob auch schon geringere Mengen Süßstoff die postprandiale Glukosekontrolle beeinträchtigen. (vsc)

Quelle: Ärzte Zeitung, 30.11.2017
Link: https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/diabetes/article/945863/ernaehrung-suessstoffen-steigt-diabetesrisiko.html?wt_mc=nl.upd.AEZ_NL_NEWSLETTER.2017-11-30.Diabetes+mellitus.x


Ist das Ende vom Diabetes Typ-2 gekommen?

19. November 2017 - 12:55

Die 53. Jahrestagung der Eropäischen Gesellschaft für Diabetesforschung (EASD) vom 11.-15. September 2017 in Lissabon, mit mehr als 15000 Wissenschaftlern der weltweit größte internationale Kongress zur Diabetesforschung, brachte neben neuen Erkenntnissen aus zwei großen Studien zur Anwendung der SGLT-Hemmer bei Diabetes Typ-1 auch neue Aspekte in der Definition des Krankheitsbildes Diabetes mellitus.
In den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde die Einteilung des Diabetes in Typ-1 und Typ-2 eingeführt, die bereits nach wenigen Jahren durch weitere Ein- und Unterteilungen ergänzt wurden.
Inzwischen sind in der Diabetesforschungen Erkenntnisse gewonnen worden, die diese Einteilung ins Wanken bringen. Die ANDIS-Studie aus Schweden, die unter der Leitung von Prof. Dr. Leif Groop stand, hat die Fälle von mehr als 15000 an Typ-2-Diabetes neu Erkrankten genau untersucht und im nationalen schwedischen Diabetesregister (eine Einrichtung, für die sich die DDH-M auch in Deutschland einsetzt) weiter beobachtet. Erste Ergebnisse wurden in Lissabon vorgestellt und lassen Zweifel am Diabetes Typ-2 aufkommen, den es so wahrscheinlich nicht gibt.
Der bisher unter Typ-2 definierte Diabetes lässt sich besser in fünf neue Gruppen einteilen:
1. eine dem Typ-1 ähnliche Erkrankung mit GAD-Antikörpern,
2. Patienten mit deutlichem Insulinmangel, frühem Krankheitsbeginn mit hohem HbA1c, bei denen nach vier Jahren ein deutlich höherer Insulinbedarf und häufigeres Auftreten von Retinopathien zu verzeichnen sind,
3. Patienten mit deutlicher Insulinresistenz schon bei Diagnosestellung, die häufiger auch Nierenschädigungen erleiden,
4. Patienten mit relativ "mildem" Diabetes und einer bestehenden Adipositas,
5. Patienten mit relativ "mildem" Diabetes im höheren Lebensalter.
Noch ist es zu früh hieraus praktische Konsequenzen abzuleiten, aber in einem Punkt sind sich die Zuhörer des Vortrags zu dieser Studie in Lissabon einig: die Ergebnisse der schwedischen Studie markieren das Ende vom Diabetes Typ-2 und markieren ein wichtiges Ereignis in der Geschichte der Krankheit Diabetes mellitus.
(Quelle: Dr. med. V. Jörgens, Direktor der EASD/EFSD von 1987-2015 und Dr. M.Grüßer, Direktorin der EASD/EFSD [DJ 11-2017, 30-33, Kirchheim-Verlag)


5 Jahre DDH-M / 3 Jahre LVMD

15. November 2017 - 18:10

5 Jahre DDH-M  /  3 Jahre Landesverband Mitteldeutschland


DDH-M - Bundesvorstand neu gwählt

15. November 2017 - 11:58

Unser Vorstandsvorsitzender des DDH-M - Landesverbandes Mitteldeutschland e.V., Dr. med. Egon Hohenberger, wurde auf der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Bundesvorstandes der DDH-M zum Stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt.
Der neue Bundesvorstand ist in seiner Zusammensetzung ein Ausdruck der verstärkten organisierten Selbsthilfe in der DDH-M. Diese vereint sowohl alrhergebrachte Strikturen in Selbsthilfegruppen und Stammtzischen der Betroffenen als auch den modernen Formen der sozialen Netzwerke und der verschiedensten Internetforen und -plattformen.
Die Interessenvertretung für die Menschen mit Diabetes in Deutschland ist ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit der DDH-M und ihres Bundesvorstandes. Unsere Zusammenarbeit mit den Diabetesberatern, Diabetesassistenten und Diabetologen von VDBD und DDG ist uns als DDH-M von Beginn an ein besonderes Anliegen, wir sind die dritte Säule von diabetesDE, die Patientenvertretung. Gleichberechtigt, auf Augenhöhe, und trotzdem selbständig und ohne Fremndbestimmung sinf wir im Kampf gegen die Volkskrankheit Diabetes mellitus mit unserer Mitgliedschaft in diabetesDE aktiv für alle Betroffenen. Dazu wünschen wir vom LVMD dem neu gewählten Bundesvorstand Ausdauer, Glück und Kraft.
 


3. Mitteldeutscher Diabetestag in Erfurt

13. Oktober 2017 - 14:21

Der 3. Mitteldeutsche Diabetestag
fand am 07. Oktober 2017 unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Freistaates Thüringen in Erfurt statt.
Geprägt war dieser Tag insbesondere von unserer Arbeit für betroffene Kinder und Jugendliche in den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Der Vorstandsvorsitzende des DDH-M - LVMD, Dr. E. Hohenberger, stellte das mit viel Engagement und inzwischen auch staatlicher Anerkennung in allen drei mitteldeutschen Ländern etablierte Lehrerfortbildungsprojekt "Diabetes in der Schule - DidS" der DDH-M vor.
Dr. K. Milek, Kinderdiabetologe aus Hohenmölsen, stellte den "Kids-Kurs" mit viel Engagement vor und den Teilnehmern wurde deutlich, dass dieser hervorragende Arzt das Bundeskreuz dafür zu Recht erhielt.
Aus Berlin war E. Schubert vor der DDH-M - Jugend dabei. Er zeigte deutlich auf, dass eine eigene Jugendorganisation in der organisierten Selbsthilfe und Interessenvertretung für Menschen mit Diabetes, der DDH-M, einzigartig in Deutschland ist und für das Einbinden jugendlicher Betroffener wichtig ist.
PD Dr. R. Lundershausen, Diabetologe aus Erfurt und Delegierter von diabetesDE, stellte deutlich heraus, unter welchen Bedingungen CSII, verbunden mit rtCGM und FGM, einen Benefit für Betroffene haben.
V. Winzer, Diabetesberaterin DDG aus Querfurt, zeigte eindrucksvoll auf, welche Fehlermöglichkeiten bei der Blutzuckermessung und der Insulinapplikation auftreten können und welche Auswirkungen dies hat.
Eingeladen waren auch die Hersteller von rtCGM und FGM zur Darstellung dieser Messsysteme in der Therapie des Diabetes. So konnten die Besucher sich über das Freestyle libre und das Dexcom G5 informieren und Möglichkeiten erfahren, wie diese Technik bei den Krankenkassen zur Kostenübernahme beantragt werden können.
Abgerundet wurde dieser Tag durch das Diabetes-Infomobli des DDH-M - LV NRW auf dem Erfurter Domplatz und eine begleitende Industrieausstellung.


Wir sind Mitglied im PARITÄTischen Wohlfahrtsverband Sachsen-Anhalt

26. Juli 2017 - 18:14

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Was lange währt wird gut, besagt ein Sprichwort.
Unser Selbsthilfeverband und Interessenvertretung für Menschen mit Diabetes in Mitteldeutschland ist als Mitglied im PARITÄTischen Wohlfahrtsverband aufgenommen worden.
Damit sind wir Mitglied eriner starken Gemeinschaft, die für Menschen mit Handycap eintritt und können unseren Einsatz gegenseitig verstärken.


Dringende Sicherheitsinformation zu den Insulinpens NovoPen Echo® und NovoPen® 5

13. Juli 2017 - 11:13

Die Firma NovoNordisk hat eine Warnung zu Gefahren mit den Insulinpens NovoPen Echo und NovoPen5 herausgegeben.
Nähres unter der nachfolgenden PDF-Datei.


26. Kids-Kurs von Dr. Karsten Milek

9. Juni 2017 - 11:36

Kids-Kurs goes to Hollywood
Der 26. Kids-Kurs für Kinder mit Diabetes von Dr. Karsten Milek (Weißenfels/Sachsen-Anhalt) findet vom 22.07. - 05.08.2017 in Schlaubetal (Brandenburg) statt.
Das Motto dieser Ferienfreizeit ist "Kids-Kurs goes to Hollywood.
Für Kinds und Eltern gibt es unter der beigefügten PDF nähere Informationen.
Für dieses Engagement in der Betreuung von an Diabetes erkrankten Kindern und Jugendlichen wurde Dr. Milek mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Auch zum 3. Mitteldeutschen Diabetestag am 07. Oktober 2017 in Erfurt wird Dr. Milek über diese Kurse berichten.
Wir als DDH-M - LVMD empfehlen den Betroffenen sehr die Teilnahme an diesem "Ferienlager".


Amazon unterstützt die Arbeit des Landesverbandes Mitteldeutschland e.V. der DDH-M

16. Mai 2017 - 11:49

Der Internethändler Amazon hat den Landesverband Mitteldeutschland e.V. der DDH-M  als anerkanntem sozial tätigen Verband als förderungswürdig in sein "Smile"-Konzept aufgenommen.
Käufer können sich über www.smile.amazon.de einloggen und dort die Unterstützung des "Deutsche Diabetes-Hilfe - Menschen mit Diabetes, Landesverband Mitteldeutschland e.V." festlegen. Zu finden ist der DDH-M - LVMD dort u.a. über die Ortssuche nach Eingabe der Stadt "Querfurt".
Wer sich für den DDH-M - LVMD als zu unterstützendem Verband entscheidet, begründet damit eine finanzielle Unterstützung der Arbeit für die Menschen mit Diabetes in Mitteldeutschland durch Amazon. Für jeden getätigten Einkauf bei Amazon wird der Internethändler 0,5 % der Einkaufssumme an den DDH-M - LVMD spenden, ohne das dem Käufer zusätzliche Kosten entstehen.


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